12.-14.06.2014 | Rumänien, Kontrolle von drei Tiermärkten

Animals’ Angels kontrolliert drei Tiermärkte in der Region Suceava in Nordwest-Rumänien in der Nähe der Ukrainischen Grenze. Geflügel und Schweine aller Altersklassen, Kühe und Kälber sowie Lämmer, Pferde und lebende Fische stehen zum Verkauf.

Das Team merkt schnell, dass viele der Händler auf allen drei Märkten verkaufen und findet heraus, dass die Händler ihre Tiere früh morgens verladen, um alle Wochenmärkte in der Gegend zu besuchen.

Geeignete Anlagen für die Unterbringung von Tieren gibt es auf keinem der Märkte. Die Tiere bekommen weder Wasser noch Schatten. Sie werden aus Fahrzeugen und Käfigen heraus verkauft oder sind an die Fahrzeuge angebunden.

Weder der Zustand der Tiere noch die Begleitpapiere werden behördlich kontrolliert, wie es die EU-Gesetzgebung fordert. Alles läuft ab wie gewohnt – eine Osteuropäische Tradition, wie es eine der lokalen Behörden nennt.

Animals‘ Angels hatte eigentlich die Schließung der drei Märkte gefordert, sowohl wegen den Verstößen gegen die EU-Gesetzgebung für Märkte und Transporte, als auch wegen den Verstößen gegen die nationale Tiermarktgesetzgebung.

Trotz aller gesammelten Beweise und der Bestätigung durch die Veterinärbehörde, dass die Märkte ohne Zulassung und somit illegal Tiere handeln, werden die Tiere dort auch weiterhin schlecht behandelt und ohne jegliche Kontrolle verkauft.


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