13.03.2014 | Polen, Kontrolle einer Pferdehaltung

Das Team von Animals’ Angels Kooperationspartner Viva! Interwencje kontrolliert eine Pferdehaltung in Lidzbark Welski.

Unter den sechs Pferden befindet sich das Fohlen Sibia, die eitrige Wunden an Nase, Hals und Rücken aufweist. Die Verletzungen stammen von einem eingewachsenen Halfter, das Sibia vor mehr als einem Jahr angezogen wurde. Je mehr sie wuchs, umso mehr wuchs auch das Halfter ein. Der hohe Druck auf ihre Knochen führte zu einer starken Deformation des Nasenbeins und hinderte sie außerdem am fressen.

Die Polizei veranlasste den Besitzer bereits einige Tage zuvor, das Halfter abzunehmen, aber die großen Wunden ließ er dennoch unbehandelt. Verstörend ist dabei besonders die Tatsache, dass der Besitzer Veterinär ist. Er hält fünf weitere pferde, angekettet auf offenem Feld und ohne Unterstand sowie einen deutschen Schäferhund in einem kleinen Käfig.

Das Team lässt Sibia und den Hund beschlagnahmen und mitnehmen und erstattet Anzeige gegen den Besitzer. Eine Beschwerde mit der Forderung, dem Veterinär die Lizenz zu entziehen, wurde an das zuständige Veterinäramt geschickt. Sibia erholt sich nun in einer speziellen Tierklinik für Pferde. Ohne das Eingreifen des Teams wäre sie sicherlich bald erstickt oder verhungert.


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