30.06.2016 | Animal Week 2016: Großeinsatz an der bulgarisch-türkischen Grenze

Ein Animals‘ Angels-Team wartet kurz vor der bulgarisch-türkischen Grenze und kontrolliert die ankommenden Tiertransporter. Den ganzen Tag kommen LKWs an – und auch abends/nachts hört dies nicht auf! Letzteres ist ein großes Problem, denn die türkischen Veterinäre arbeiten – im Gegensatz zu ihren bulgarischen Kollegen – nicht 24/7, sondern nur von 09 – 18 Uhr. Das heisst alle Tiertransporter, die abends in die Grenze fahren, müssen bis zum nächsten Morgen innerhalb dieser warten – ohne Möglichkeit, die Tiere abzuladen. Durch schlechte und unrealistische Planung werden den Tieren auf den Transportern unnötig lange Wartezeiten zugemutet, die gerade jetzt bei den heißen Temperaturen sehr problematisch sind.

Auch die enge Ladedichte führt oft zu unhaltbaren Zuständen. So trifft das Team bei einer Kontrolle auf Katharina, ein junges Rind, das sich nicht vom Boden erheben kann, weil es von andern Tieren wie im Schraubstock gehalten wird. Als das Rind über ihr sich erleichtert, fließen Katharina die Exkremente über den Kopf, ins Gesicht und in die Augen. Der Fahrer startet den Motor; schon fährt Katharina in unwürdigem Zustand, völlig verschmutzt, in die Hitze des Nachmittags und den langen Wartezeiten an der Grenze entgegen.

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