Animal Week 2017, Tag 4: Bei den Tieren in Skherat und Sidi Allal Bahraoui

An unserem letzten Einsatztag sind wir gleich auf zwei verschiedenen Märkten in Skhirat und Sidi Allal Bahraoui unterwegs und helfen, wie bereits in den vergangenen Tagen, in verschiedenen Teams den unterschiedlichen Tiergruppen.

In Skhirat kümmern sich Ali, Sabine und Sophie um die Schafe und Ziegen. Die Tiere liegen oftmals gefesselt auf dem Boden oder sind so an ihren Hälsen zusammengebunden, dass sie sich kaum bewegen können. Das Team versucht den Schafen mit den mitgebrachten Halsbändern Erleichterung zu verschaffen und kann einige der skeptischen Besitzer davon überzeugen, diese zu verwenden. Auf dem Markt in Sidi Alal Bahraoui ist die Haltung der Schaf- und Ziegenhalter ablehnender und es benötigt noch viel Aufklärungsarbeit, um ihnen die Vorteile der Halsbänder deutlich zu machen. 

Auch bei den Vogelbesitzern stoßen Silvia und Alberto nur auf wenige offene Ohren. Dennoch versuchen sie ihr bestes, um die gängige Tradition des Fesselns zu durchbrechen und die Hühner durch selbstgebaute Gehege von ihren Fußfesseln zu befreien. Auf dem Markt in Skhirat sind die Besitzer der Vögel offener und dankbar über die von Petra und Helena aufgestellten Gehege. Die Hühner, Enten, Gänse und Hasen auf beiden Märkten freuen sich sichtlich über das mitgebrachte Futter und Wasser.

Die Esel und Pferde werden von Alexander und Habib mit Erste Hilfe-Maßnahmen versorgt. Auch werden die meisten Equiden von ihren Lasten, Geschirren und Fesseln befreit und Jürgen verschafft ihnen durch die Versorgung mit Futter und Wasser zusätzliche Erleichterung. Auf dem Markt in Sidi Alal Bahraoui treffen Boubaker und Irene auf viele hilfsbedürftige Equiden. Sie helfen und versorgen so viele Tiere wie möglich.

Während der gesamten Markteinsätze haben wir viele Equiden entwurmt, passende Halfter verteilt und viele Geschirre der Zug- und Lasttiere vor Ort gepolstert und möglichst angepasst, um weitere Druckstellen zu vermeiden.

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