Australien: Tiermarkt-Kontrolle in Mundijong

Hitzestress bei zwei Hühnern, Tiermarkt Mundijong

Animals' Angels besucht den Tiermarkt in Mundijong auf dem zahlreiches Geflügel, Vögel, Schweine und Ponys sowie ein Alpaca und ein Kaninchen zum Verkauf stehen. Die Temperaturen betragen 42 °C, es geht ein leichter Wind. Es ist gesetzlich nicht verboten, Tiere bei dieser Hitze zu transportieren und zu verkaufen. Also gehen die Märkte weiter –  trotz Hitzestress und potentiellem Leid für die Tiere.

Der Umgang mit den größeren Tieren erfolgt mit Vorsicht. Die Schweine werden ruhig und in geringer Anzahl verladen. Viele der Vögel leiden unter der Hitze und haben ihre Schnäbel geöffnet. Sie haben scheinbar Schwierigkeiten, sich in den Kisten aus Karton und Plastik herunter zu kühlen. In drei Fällen werden sie in Kisten ohne jegliche Löcher zu Ventilation gesteckt. Wir schreiten in allen drei Fällen ein. Einer der Käufer stellt zwei Kisten mit Hühnern in den geschlossenen Kofferraum seines Wagens. Er vergrößert zwar den Abstand zwischen Rücksitz und Kofferraum, aber dies hilft den Hühnern in der überhitzten Kiste nicht.  Der Käufer versteht scheinbar nicht, warum dies nicht akzeptabel ist.

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