Deutschland: Nachkontrolle einer Sammelstelle – anschließendes Gespräch mit dem zuständigen Veterinäramt

Animals‘ Angels kehrt zur Nachkontrolle zu einer Sammelstelle nach Westdeutschland zurück. Im Januar beobachteten wir dort einen Tiertransport mit Schweinen, der über Nacht auf dem Gelände parkte.

Warum dieser Zwischenstopp damals nötig war, wissen wir leider nicht. Aber wir wissen: Das Wohlergehen der Tiere wurde bei der Planung des Transports nicht berücksichtigt. Denn sie mussten bei -8 °C knapp sechs Stunden auf dem Transporter aushalten, bevor die Fahrt am nächsten Morgen für weitere fünfeinhalb Stunden bis zu einem Schlachthof in Süddeutschland fortgesetzt wurde.

Dieses Mal ist es relativ ruhig an der Sammelstelle. Die Bauarbeiten dort sind noch immer nicht abgeschlossen. Auch die Stallungen scheinen noch nicht in Betrieb genommen worden zu sein. Wir sehen einen geparkten Lkw, können aber aufgrund der Entfernung nicht erkennen, ob dieser beladen ist oder nicht.

Am nächsten Morgen besuchen wir das zuständige Veterinäramt und tragen unsere Bedenken vor. Der Vorfall mit dem geparkten Lkw, auf dem Emil und die anderen Schweine über Nacht ausharren mussten, soll sich nicht wiederholen. Wir erfahren, dass es zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Stallungen in der Sammelstelle gibt. Außerdem werden nach unserem Bericht entsprechende Nachforschungen und Schritte eingeleitet.

Wir freuen uns über das positive Treffen und das offene Gespräch. Denn nur durch die gute Zusammenarbeit mit engagierten Veterinärämtern können wir etwas für die Tiere bewirken.