Frankreich: Abgeordnete fordern Stopp von Tiertransporten in Nicht-EU-Länder

„Exporte von lebenden Tieren in Länder, die europäische Standards für Transport und Schlachtung nicht erfüllen, müssen ausgesetzt werden, wenn wir ein Mindestmaß an Schutz für diese Tiere nicht gewährleisten können.“ Das fordern mehr als 40 französische Abgeordnete in ‚Le Monde‘, einer der wichtigsten französischen Zeitungen.

Der Anstoß sind Recherchen von Animals‘ Angels, Welfarm, Animals International und Animal Welfare Foundation. Mit einer gemeinsamen Kampagne in Frankreich zeigen wir der Öffentlichkeit, unter welch katastrophalen Bedingungen die Tiere auf den langen Tiertransporten in Länder außerhalb der EU leiden.

Die Abgeordneten bedauern die Untätigkeit der französischen Behörden und die Tatsache, dass solche Verstöße noch immer vorkommen. Bereits im Oktober verabschiedete die Nationalversammlung eine europäische Resolution, welche eine Beschränkung des Handels mit lebenden Tieren befürwortet. Wir begrüßen die Forderung der französischen Abgeordneten und hoffen, dass die Diskussion im nächsten Jahr Früchte tragen wird. 

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