Frankreich: Wir setzen uns für die Tiere auf den Märkten ein

Animals‘ Angels ist für mehrere Tage in Frankreich und besucht verschiedene Tiermärkte für sogenannte ‚Nutz‘tiere. Während einer Woche begegnen wir hier unzähligen Gesichtern mit individuellen Geschichten.

Wir treffen zum Beispiel Kuh Caroline: Sie wird von einem Anhänger getrieben. Über eine Stunde muss sie danach in einem Treibgang ausharren, eingezwängt zwischen Artgenossinnen, bis sie an der Reihe ist. An der Reihe, in einem Auktionsring vorgeführt zu werden. Die Händler bieten auf den Preis pro Kilogramm ihres Körpergewichts – verkauft wird sie für 1,20 Euro pro Kilogramm. Für uns ist sie unverkäuflich.

Auf einem anderen Markt begegnen wir der Ziege Tanja. Sie ist abgemagert, ihre Klauen sind überwachsen, ihr prallvolles Euter hängt bis zum Boden. Ihr Leben als Milchlieferantin hat sie hinter sich. Nun wird sie noch ein letztes Mal auf einen Transporter getrieben, der sie ins Schlachthaus bringen wird.

Wir sehen Caroline, Tanja und die vielen anderen Persönlichkeiten und ihre Schicksale. Natürlich sehen wir aber auch, wie die Tiere auf den Märkten untergebracht und behandelt werden. In konstruktiven Gesprächen mit Marktleitungen und Veterinärämtern bemühen wir uns, dass die Bedürfnisse der Tiere so gut wie möglich wahrgenommen werden.