Griechenland: Trotz höllischer Hitze von bis zu 47 °C – die Tiertransporte gehen weiter

Hitzewelle in Griechenland – Temperaturen bis zu 47 °C – doch die Tiertransporte gehen weiter! Ein Team von Animals‘ Angels ist vor Ort im Einsatz auf der Autobahn im Norden des Landes.

Viele der Schaf- und Lämmertransporte kommen aus Rumänien. Die Regierung dort hat die Veterinärämter kürzlich angewiesen, diese Tiere nicht mehr auf vier, sondern maximal auf drei Ebenen transportieren zu lassen. So sollen sie mehr Platz bekommen und die Luft besser zirkulieren. So weit die Theorie. Doch der neue Erlass wird von den Transporteuren scheinbar ignoriert, denn er gefährdet ihre Profite. In den Lkw mit drei Ebenen sehen wir deshalb viel zu viele Tiere – noch mehr als sonst – eng aneinander gequetscht. Sie stehen so eng, dass sie sich fast nicht mehr bewegen können. Zudem sind einige der Fahrzeuge nicht dafür gebaut, die Tiere auf weniger als vier Ebenen zu transportieren. In der Folge sind die meisten der Wassertränken nicht auf Höhe der Tiere. Viele kommen nicht an sie heran und bleiben bei der Hitze durstig.

Deshalb ist es nur ein kleiner Trost, dass viele der Transporte wohl in den kühleren Nachtstunden gefahren sind. Denn die meisten von ihnen finden wir am frühen Morgen. Doch ihre Gesamtstrecke ist in der Regel viel zu lang für eine Nacht. Zwangsläufig werden die Tiere also auch am Tag der höllischen Hitze in Griechenland ausgesetzt.

Wie immer schreiben wir einen ausführlichen Beschwerdebericht an die zuständigen Behörden. Sie müssen die Transporte endlich stoppen!

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