Gute Neuigkeiten: Vorerst keine Tiertransporte von Bayern nach Russland

Auch Bayern setzt Russland auf seine Länderliste mit Staaten, in die vorerst keine Tiere mehr transportiert werden. Denn der russische föderale Dienst für veterinärrechtliche Überwachung hat endlich bestätigt, dass es in Russland bis dato keine geeigneten Versorgungsstationen gibt.

Seit 2019 gibt es in Bayern eine Liste mit 17 Nicht-EU Ländern, in die nicht mehr abgefertigt werden soll. Grund dafür: Es bestehen erhebliche Zweifel, dass die EU-Verordnung zum Schutz der Tiere beim Transport bis zum Zielort eingehalten werden kann. Auf der Liste stehen zum Beispiel Kasachstan, Usbekistan und Turkmenistan – auch dank unserer Dokumentation vom letzten Februar. Damals haben wir zwei Tiertransporte mit schwangeren Färsen aus Deutschland bis nach Usbekistan begleitet. Unsere Beobachtungen in Russland und Kasachstan waren erschreckend.

Wir begrüßen die Entscheidung aus Bayern und setzen uns weiterhin für ein EU-weites Verbot dieser tierschutzwidrigen Exporttransporte ein!

-- weiterführende Links

Pressemitteilung des Bayrischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz: https://www.stmuv.bayern.de/aktuell/presse/detailansicht.htm?tid=1361814

 

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