Indien: Kalb Tamala – nur eines von vielen der unerwünschten ‚Tempel'kälbern

Das Kalb Tamala wurde als ‚Gabe‘ am indischen Tempel Simhachalam abgegeben, obwohl der Tempel in seinem Lebenshof (Goshala) nur ‚reinrassige‘ indische Kälber aufnimmt.

Tamala ist ‚gemischtrassig‘. Sie ist außerdem viel zu jung und schwach für den langen Transport zum Tempel. Tamala hat Glück gehabt, denn unsere Partnerorganisation VSPCA hat sich ihrer angenommen. Gierig trinkt sie an der Flasche.

Hunderte von Kälber werden jährlich zum Tempel gebracht und dort abgewiesen. In einer großangelegten Aufklärungskampagne sind wir derzeit von Dorf zu Dorf unterwegs. Zusätzlich zu unserer Tierschutz-Botschaft erklären wir in jedem Dorf, dass Kälber wie Tamala zum Tempel-Lebenshof keinen Zutritt haben und besser gar nicht erst dorthin gebracht werden sollten.