NGOs fordern Griechenland zu besseren Regeln für den Schutz von Tieren beim Transport auf

Veranstaltung zum Thema Lebendtiertransporte in Griechenland

Wir freuen uns sehr darüber, an der von der griechischen NGO „A Promise to Animals” organisierten Veranstaltung teilzunehmen, in der es darum geht, griechische Bürger:innen über die Realität des Lebendtiertransports zu informieren und die Unterstützung der griechischen Regierung für die transportierten Tiere einzufordern. Eine unserer Mitarbeiter:innen ist vor Ort und berichtet über unsere Erfahrungen in Griechenland. Seit sieben Jahren dokumentieren wir die Bedingungen, unter denen Tiere aus ganz Europa zu Schlachthöfen oder landwirtschaftlichen Betrieben in Griechenland transportiert werden, sowie Tiertransporte, bei denen Tiere nach Albanien exportiert werden. Im letzteren Fall nehmen die Transporte häufig einen erheblichen Umweg über Rumänien und Bulgarien sowie durch Griechenland, um nach Albanien zu gelangen. Der Grund für die Inkaufnahme dieses Umweges kann darin liegen, dass der Transit durch bestimmte Nicht-EU-Länder vermieden werden soll, der mit aufwendigen bürokratischen Anforderungen oder anderen Hindernissen verbunden sein kann. Wir betonen, dass wir gerne mit den griechischen Veterinärbehörden in Dialog treten würden, um nach einer Lösung für die seit Jahren dokumentierten Probleme zu suchen. Zusammen mit anderen Organisationen – A Promise to Animals, Animal Welfare Foundation und Eyes on Animals – sowie einer Vertreterin des Europäischen Parlaments, der Europaabgeordneten Tilly Metz, fordern wir die griechische Regierung auf, für eine neue und verbesserte Verordnung zu stimmen. Anwesende Vertreter:innen des griechischen Landwirtschaftsministeriums berichten über den Fortschritt der laufenden Diskussionen zur Überarbeitung des Gesetzes. Wir danken unseren griechischen Kolleg:innen für die Einladung und sind überzeugt, dass wir aus der Vereinigung unserer Organisationen und der Bürger:innen Stärke schöpfen können.