Recherche zu Lebendexporten in spanischen Häfen

Animals’ Angels ist in den spanischen Häfen Cartagena und Tarragona und stellt Recherchen bezüglich dem Export von lebenden Tieren nach Libyen und Libanon an.

Am Hafen von Cartagena gelingt es dem Team in den ersten Tagen mindestens einmal pro Tag die Verladung von jungen Bullen oder Lämmern zu beobachten. Die Tiere müssen während der Verladung lange Wartezeiten in der Sonne ausharren bevor sie in das Innere der Schiffe gelangen und Wasser und Futter erhalten. Die Tiere kommen aus ganz Spanien und sogar Frankreich, somit haben sie wahrscheinlich bereits lange Fahren hinter sich. Die Weiterfahrt auf dem Schiff kann, je nach Zielort, mehr als zwei weitere Tage dauern. Etwa 300 junge Bullen und 17.000 Lämmer finden auf solch einem Exportschiff Platz.

Auch wenn es dem Team nicht gelingt die Verladung am Hafen von Tarragona zu beobachten, sammelt es Informationen die belegen, dass die Frequenz abgehender Schiffe in etwa der von Cartagena entspricht. Somit kommen auch hier jede Woche zahlreiche LKW mit Tieren aus ganz Spanien an.

Ursächlich für den Transport von Tieren zur See ist die steigende Nachfrage nach Fleisch in den Ländern des Mittleren Ostens. Und obwohl die spanischen Behörden behaupten, alle nötigen Vorkehrungen zum Schutz der Tiere zu treffen, bleibt es dennoch unmöglich, die langen Überseefahrten angemessen zu überwachen und das Wohlergehen der Tiere sicherzustellen.

Weitere Einsätze und Neuigkeiten

Im Rahmen des Masterstudiengangs ‚Animal Law & Society‘ der juristischen Fakultät der autonomen Universität Barcelona...

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