Rumänien: Pferde-Quälerei auf dem Tiermarkt von Vicovu de Sus

Animals‘ Angels kontrolliert den Tiermarkt in Vicovu de Sus. Vor zwei Jahren beobachtete unser Team hier einen besonders schwerwiegenden Fall von Tierquälerei: Mehrere Pferde wurden unter wiederholten Peitschenhieben dazu gezwungen, schwere Zementblöcke zu ziehen – als Zurschaustellung ihrer Belastbarkeit.

 

Heute ist an der Stelle des Marktes, wo sich die Pferdebesitzer üblicherweise versammeln, weniger los. Dennoch wird unser Team auch diesmal wieder Zeuge von Gewalt (nicht nur) gegen Pferde. Cristian, ein braunes Pferd, wird gepeitscht und soll einen flachen Zementblock durch den Schlamm ziehen. Auch die Pferde Adrian und Andrei werden wiederholten Peitschenhieben ausgesetzt. Sie sind an einen Karren angespannt und können nicht entkommen. Die Pferde werden als ‚Transportmittel‘ eingesetzt, z. B. um zum Markt zu kommen und Heu zu holen, aber dennoch gewaltsam von ihren Besitzern behandelt – dieselben Menschen, die sich später auf Karren von ihnen nach Hause ziehen lassen.

Als die meisten der Pferdebesitzer den Markt bereits verlassen haben, bleibt ein Fahrzeug voller Schafe noch dort. Eines der Schafe, Mihai, wird an seinem Pelz aus dem Fahrzeug gehoben und zu einigen Büschen in der Nähe geschleppt. Er wird dort mit einem Messer getötet, an einem Baum aufgehängt und zu Fleisch verarbeitet.

Animals‘ Angels übermittelt das angefertigte Videomaterial an die Polizei und fordert die Identifizierung der Täter.