Rumänien: Tiermarkt-Kontrolle in Calugareni

Animals’ Angels kontrolliert den Tiermarkt in Calugareni. Jeden Sonntag wird hier eine große Anzahl von Tieren gehandelt. Obwohl der Markt nicht offiziell genehmigt ist, gehen die Behörden nicht gegen ihn vor.

An diesem Sonntag (Palmsonntag) sind viele Tiere auf dem Markt. Da er von behördlicher Seite ignoriert und nicht von Veterinären überwacht wird, scheinen den Verstößen Tür und Tor offen zu stehen. Wir beobachten zahlreiche Fälle von Misshandlung bis hin zur Tötung von Gabriela, Emma und Bea. Die drei Sauen werden äußerst brutal behandelt. Vier bis fünf Männer sitzen auf ihnen, während einer ihnen die Kehlen durchschneidet.

Aufgrund der anstehenden Osterfeiertage sind viele Lämmer auf dem Markt. Sie werden wie leblose Güter ausgestellt und verkauft. Die Händler und Käufer tragen sie kopfüber an den zusammengeschnürten Beinen, stecken sie in Säcke und werfen sie in die Fahrzeuge. Die mehr als 1.500 Geflügel auf dem Markt werden weitestgehend genauso schlecht behandelt.

Zwischen zwei Autos finden wir das Pferd Furie. Er ist an einen Wagen angespannt, auf dem schwere Säcke liegen. Er hat offensichtlich Schmerzen. Immer wieder zieht er ein Hinterbein hoch, beißt in die Luft und legt die Ohren nach hinten an. Sein Knie ist geschwollen. Er bräuchte eine umfassende, teure medizinische Behandlung, die in solch einer ländlichen Gegend sicherlich nicht leicht zu bekommen ist.

Animals‘ Angels sucht das Gespräch mit der zuständigen Veterinärbehörde. Wir machen Druck, damit sie die Tiere auf dem Markt in Calugareni nicht im Stich lassen.

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