Tiertransporte an Ostern: Lämmer leiden unter Enge in völlig überladenen Transporten

Animals‘ Angels ist auch dieses Jahr vor Ostern wieder bei den Lämmern und dokumentiert so viele Tiertransporte wie möglich. Einer nach dem anderen fahren sie an uns vorbei. In über 9.000 Augen blicken wir in nur wenigen Tagen: das ‚Geschäft‘ mit den Tierkindern floriert.

Um den Profit zu steigern, werden möglichst viele Lämmer auf die Transporter geladen. Dies hat schlimme Folgen für die Tierkinder: In der Enge steigt das Risiko, von Artgenossen zertrampelt zu werden erheblich. Tatsächlich finden wir mehrere Tiere, die aus eigener Kraft nicht mehr aufstehen können. Für mindestens zwei Lämmer kommt jede Hilfe zu spät, sie sind bereits tot. Andere Lämmer finden wir mit Kopf oder Beinen in Spalten eingeklemmt: Zwar können wir sie mithilfe der alarmierten Fahrer befreien, doch durch die Fehlkonstruktion der Transporte dauert es in einem Fall nur wenige Minuten, bis erneut ein Lamm eingeklemmt ist.

Die von Animals‘ Angels alarmierte Polizei stoppt einige Transporter und spricht Sanktionen aus wegen zu niedriger Decken und Überladung. Dies soll die Transporteure davon abschrecken, die Lämmer unter solch gesetzeswidrigen Zuständen zu transportieren. Doch in erster Linie müssen auch die Käufer und Organisatoren dieser Transporte sowie die zuständigen Veterinärämter zur Rechenschaft gezogen werden. Dafür setzt sich Animals‘ Angels mit Beschwerden ein.


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