Tiertransporte in Deutschland: Schweine über Nacht bei Minusgraden auf dem Lkw

Animals‘ Angels kontrolliert Tiertransporte in Deutschland. Auf einer Autobahn in Norddeutschland entdecken wir einen Transporter mit Schweinen. Nach einer zweistündigen Begleitfahrt stoppt er gegen Mitternacht auf dem Gelände einer Tiertransportfirma. Wir erfahren, dass der Fahrer hier eine Pause macht. Die Schweine bleiben auf dem Lkw. Wir wollen wissen wie lange und warten außerhalb des Geländes.

Immer wieder verlassen Transporter den Betrieb, andere kommen an. Die Temperatur fällt in dieser Nacht auf -8 °C. Erst in den frühen Morgenstunden setzt der Schweinetransporter seine Reise fort.
Wir folgen ihm weitere fünfeinhalb Stunden bis zu einem Schlachthof. Zwischendurch hält der Fahrer an und wir können dieses Foto von Emil machen.

Wie lange war Emil unterwegs, bevor wir ihn getroffen haben? Warum musste er fast sechs Stunden bei -8° Grad auf dem Transporter ausharren und weshalb wurde dies bei der Planung nicht berücksichtigt? Wie hat er sich wohl in den letzten 12 Stunden bei Minusgraden auf dem Transporter gefühlt?

Animals‘ Angels wird diese Fragen nicht unbeantwortet lassen. Wir werden uns bei der zuständigen Veterinärbehörde für Emil und die anderen Schweine einsetzen und entsprechend Beschwerde einlegen.