Tiertransporte in die Türkei: Stichproben bei Rinderexporten

Der Export von Rindern aus der EU in die Türkei boomt. Die Tiere kommen u.a. aus Deutschland, Österreich, Ungarn und Frankreich, wobei Transportstrecken von mehr als 4.000 Kilometern keine Seltenheit sind.

Wie man sich leicht vorstellen kann, ist bei solch langen Tiertransporten eine detaillierte und gut durchdachte Planung äußert wichtig, um die Transportzeit für die Tiere soweit wie möglich zu reduzieren und vor allem um unnötige Wartezeiten zu vermeiden. Vor der Abfertigung von Langstreckentransporten müssen die zuständigen Amtstierärzte die Planung der Spediteure überprüfen und kontrollieren, ob sie den Anforderungen der Tierschutztransportverordnung entspricht.

Animals‘ Angels kontrolliert stichprobenartig eine ganze Reihe von Transportplanungen aus Ungarn, Deutschland, Österreich, Tschechien und der Slowakei, die von Amtstierärzten abgestempelt wurden und keine ist in sich stimmig. In vielen Fällen sind die Fahrten so geplant, dass die Tiere zusätzlich lange Wartezeiten an der bulgarisch-türkischen Grenze haben oder die Planungen hören einfach an der bulgarischen Grenze auf, obwohl die Tiere von dort aus noch über 1.000 km und zwei Zollkontrollen vor sich haben.

Animals‘ Angels schreibt detaillierte Beschwerden an die jeweiligen Veterinärämter und bittet sie eindringlich, bei der Abfertigung von Exporttransporten mehr Sorgfalt walten zu lassen, um zusätzliches Leiden der transportierten Tiere zu vermeiden.

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