Tiertransporte in die Türkei: Tiere leiden unter den hohen Temperaturen

Am Zollhof nahe der bulgarisch-türkischen Grenze kontrolliert Animals‘ Angels zwei LKW mit Bullen aus Rumänien, die in einen türkischen Schlachthof transportiert werden. Schon morgens ist es heiß, fast 30 °C, während die Fahrer die ‚Ausfuhrpapiere‘ organisieren, machen sie sich nicht einmal die Mühe, das Wasser und die Ventilation für die Tiere anzustellen. Sie leiden unter den hohen Temperaturen. Da kaum Einstreu verwendet wurde, kommt zu der Hitze ein starker Ammoniakgeruch dazu, der den Tieren ebenfalls zu schaffen macht.

Verschlimmert wird das Ganze durch zu niedrige Deckenhöhe im LKW, die die Luftzirkulation behindert und den Bullen nicht einmal die Möglichkeit gibt, den Kopf zu heben.

Einige der Tiere habe große Narben, bei Finn und Sascha sieht man sogar noch die Fäden.

Diese Transporte sind erneut ein Beispiel von absoluter Nachlässigkeit und Rücksichtslosigkeit gegenüber den Tieren. Dass die Tiere leiden ist unvermeidbar bei Landstreckentransporten, aber gerade deshalb sollten die Transporteure und Amtstierärzte bei der Abfertigung alles tun, um das Leiden und den Stress für die Tiere soweit wie möglich zu reduzieren. Das wurde hier einmal wieder nicht getan: aus Ignoranz, Bequemlichkeit, Profitgier.

Animals‘ Angels hat sich mit den beteiligten Behörden und der Transportfirma in Verbindung gesetzt.

Weitere Einsätze und Neuigkeiten

Im Rahmen des Masterstudiengangs ‚Animal Law & Society‘ der juristischen Fakultät der autonomen Universität Barcelona...

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