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04.02.2017 | Transport von früh-entwöhnten Ferkeln in Deutschland


Dieses Wochenende begleitet Animals‘ Angels wieder einen Transport von früh-entwöhnten Ferkeln, die zunächst in Deutschland an zwei verschiedenen Sammelstellen auf den LKW geladen werden, bevor sie in ein spanisches Schlachthaus transportiert werden.

Diese Transportroute ist uns einschlägig bekannt – deshalb haben wir uns im Dezember vergangenen Jahres mit den zuständigen Veterinärämtern getroffen, um dort unsere festgestellten Verstöße gegen die EU-Tierschutztransportverordnung 1/2005 vorzutragen. Dabei ging es v.a. um die Ladedichte und das Gewicht der Babyferkel, die in einigen Fällen höchstwahrscheinlich weniger als 10 kg gewogen haben und somit illegalerweise über Langstrecke transportiert wurden. Auch stellten wir an der zweiten Sammelstelle in Deutschland fest, dass die Vorschriften bzgl. der Ruhezeit für die Tiere nicht so eingehalten wurden, als dass sie als Versandort für den anschließenden Langstreckentransport nach Spanien zugelassen werden dürfte.

Nun, etwa eineinhalb Monate später, sind wir wieder auf dieser Route. Dieses Mal hält sich der LKW an die gesetzlich vorgeschriebene Aufenthaltszeit an der Sammelstelle – und bleibt sogar noch zwei Stunden länger als mindestens vorgeschrieben. Bei einer anschließenden kurzen Kontrolle in Frankreich können wir zumindest die Ferkel im untersten Deck sehen – sie erscheinen größer als die letzten Male und auch ihre Ladedichte wirkt niedriger. Vielleicht ein Zeichen dafür, dass das zuständige Veterinäramt auf unsere Beschwerde reagiert hat und erste Schritte eingeleitet hat, um die Bedingungen für die Tiere zu verbessern.

Für uns ist dabei ganz klar: Wir werden weiterhin bei den Ferkeln auf dieser Route sein und überprüfen, ob sich die beteiligten Personen nun tatsächlich an die Gesetze halten – und natürlich werden wir uns weiterhin für die generelle Abschaffung solch langer Transporte einsetzen!