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Sterben zahlreicher Masthühner im Sommer 2012

Am 23.08.2012 erschien in der Zeitung „Die Zeit“ ein Artikel mit dem Thema: „ Grillfleisch mit Federn – Kleine Anfrage ans Veterinäramt: Wie viele Hühner krepieren in überhitzten Ställen?“.

Inhalt des Artikels war die Erkenntnis von vermehrten Sterbezahlen in Hühnermassenhaltungen aufgrund starker Hitze. So waren in verschiedenen Landkreisen in Deutschland und auch in Österreich deutlich erhöhte Sterberaten zu verzeichnen gewesen.

Diesen Artikel nahm Animals` Angels e. V. zum Anlass Kanzlei damit zu beauftragen, bei einigen Veterinärämter gezielt nachzufragen und diesbezüglich insgesamt zu recherchieren.

So wurden der Landkreis Cloppenburg, der Landkreis Oldenburg, die Kreisverwaltung Celle, der Märkische Kreis, die Stadt Kiel, das Veterinäramt Vechta, die Stadt Bremen, die Kreisverwaltung Cuxhaven, die Kreisverwaltung Osnabrück und die Kreisverwaltung Verden am 12.09.2012 durch Kanzlei um die Erteilung von Auskünften zu der Thematik, insbesondere der Anzahl verendeter Tiere aufgrund nicht ausreichender Klimatisierung der Haltungsräumlichkeiten gebeten.

Auf dieses Schreiben gingen sehr unterschiedliche Reaktionen der zuständigen Veterinärämter ein.

Eine hinreichende Beantwortung der Fragen erfolgte lediglich durch den Landkreis Oldenburg, den Landkreis Celle, die Stadt Bremen, die Stadt Kiel und den Landkreis Cuxhaven. Die Landkreise Celle und Oldenburg teilten mit, dass es zu erhöhten Sterberaten gekommen war und Überprüfungen stattfinden würden. In den anderen Landkreisen bzw. Städten waren angeblich keine erhöhten Sterbezahlen zu verzeichnen.

Alle übrigen Anfragen wurden trotz mehrfacher Aufforderung, zunächst unter Verweis auf die bestehende Garantenpflicht der Amtsveterinäre und auch unter Androhung der Einlegung einer Fachaufsichtsbeschwerde nicht befriedigend bzw. überhaupt nicht beantwortet. Weitere Auskünfte wurden schlicht verweigert.

Die Angelegenheit wird nun in 2013 gegenüber dem zuständigen Nds. Umwelt- und Verbraucherschutzministerium weiter getrieben. Dieses wird von den Schreiben und den Antworten der einzelnen Landkreise in Kenntnis gesetzt und um weitere Auskunftserteilung gebeten. Auch aufgrund des Regierungswechseln steht insoweit eine weitere Bearbeitung durch die Behörden in Aussicht.

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