Rumänien: Kontrolle auf dem Tiermarkt Calarasi – viele Tiere trotz Schließung der Märkte

Animals‘ Angels kontrolliert den Tiermarkt in Calarasi, Rumänien. Dieser ist wie immer sehr gut besucht. Es werden verschiedene Waren angeboten – leider auch die „Ware“ Tier. Wir sind enttäuscht, denn eigentlich hat die nationale Veterinärbehörde die Schließung der Tiermärkte im ganzen Land aufgrund der Schweinepest angeordnet.

In winzigen Käfigen bieten die kleinen Bauern, deren Lebensunterhalt vom Verkauf ihrer ‚Produkte' abhängt, Tauben, Hühner und Hasen an. In einem kleinen Pappkarton entdecken wir zitternd Anghel und Lika, zwei kleine Hundewelpen. Auch Mândra ein großer Hase sitzt völlig ungeschützt in einem viel zu engen Käfig. Außer uns fällt das anscheinend niemandem auf.

Neben dem Marktgelände warten die Pferde, zum größten Teil noch angeschirrt und mit Wagen, bis der Markt vorbei ist und die Hänger wieder beladen werden. Darunter auch Avram und Breda. Es ist ein trauriger Anblick. In dieser Haltung sich auszuruhen ist schier unmöglich.

Auch das Leid der Menschen ist nicht fern. Auf unserem Rückweg sehen wir das Pferd Sorana in einem bemitleidenswerten Zustand. Aber auch ihrem Besitzer Marin und seinen Geschwistern geht es nicht viel besser. Wir beschließen kurzerhand Essen für Sorana und ebenso für Marins Familie zu kaufen. Auch wenn Sorana und Marin heute satt schlafen gehen werden, wird sich die aussichtslose Situation für Mensch und Tier in diesem Land ohne Eingreifen der Regierung traurigerweise niemals ändern.

Weitere Einsätze und Neuigkeiten

Im Rahmen des Masterstudiengangs ‚Animal Law & Society‘ der juristischen Fakultät der autonomen Universität Barcelona...

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