Tansania: Besuch am Landwirtschafts-Trainingsinstitut in Mabuki, Tag 2

Gemeinsam mit den Studierenden besuchen wir einen Rinder- und Ziegenmarkt. Ausgerüstet mit Fragebögen und dem am Vortag erlernten Wissen erkunden die 52 Studierenden das Marktgelände. Sie befragen die anwesenden Behörden und Händler, beobachten, begutachten und vermessen die Tiertransporte.

Der Markt verfügt über eine gute Infrastruktur mit modernen Einrichtungen. Doch die Verladungen der Transporter sind hektisch, chaotisch und brutal. Jeder einzelne Transporter wird überladen.

Die Studierenden reagieren überrascht und entsetzt auf die Brutalität mit der die Rinder auf die Transporter geprügelt werden. Eine der Studentinnen merkt leise an: „this is no animal welfare“ (Das ist kein Tierschutz). Ein paar andere fordern die Marktarbeiter auf, weniger zu prügeln. Andere merken an, dass sie das Einschreiten der Behörden vermissen.

Das Engagement der Studierenden freut uns enorm. Selbst als uns ein Gewitter überrascht, harren einige mit uns im strömenden Regen an der Rampe aus und zählen die Rinder, die verladen werden, um später die Ladedichte berechnen zu können. Erst nach Sonnenuntergang machen wir uns im Dunkeln schließlich auf den Rückweg.

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