Tiertransporte auf die Kanaren: Positives Meeting mit der Regionalregierung

Tiertransporte auf die Kanaren

ANDA und Animals‘ Angels haben ein positives Meeting mit Vertretern der kanarischen Regionalregierung. All wöchentlich werden Rinder aus verschiedenen EU-Ländern per Lkw und Fähre vom spanischen Festland auf die kanarischen Inseln transportiert. Die Transporte dauern mehrere Tage und viele der Tiere bleiben maximal sechs Monate auf dem Archipel, um dann geschlachtet zu werden.

Gemeinsam nehmen ANDA und Animals‘ Angels seit längerem diese Transporte unter die Lupe und sind schockiert über die Tierschutzbedingungen. In einem offenen Gespräch über die bestehenden Probleme auf dem letzten Transportabschnitt auf den Inseln versprechen die Behörden sofort Maßnahmen zu ergreifen, um zumindest die Bedingungen für die Tiere zu verbessern.

Doch ein anderes Thema ist, dass diese Transporte erst gar nicht stattfinden sollten. Die Kanaren streben 100 % Selbstversorgung an, doch bis dorthin ist es ein langer Weg, der von vielen finanziellen Interessen durchgekreuzt wird, die dem Tierschutz entgegenstehen.

ANDA und Animals‘ Angels danken den Vertretern der kanarischen Regierung für ihre Offenheit und für ihren Einsatz für mehr Tierschutz auf den Inseln.

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