Griechenland: Bei Temperaturen von bis zu 40 °C – Bullen stehen auf Transport dicht an dicht

Animals‘ Angels ist im Einsatz für die Tiere auf den Hitzetransporten in Griechenland. Im letzten Sommer haben wir hier einen Tiertransport mit slowakischen Bullen entdeckt. Zwar fuhr er am kühleren Abend über die Grenze, aber die Tiere waren ausgesprochen durstig und unruhig. Dieses Jahr sehen wir nun gleich zwei solche Transporte – beide fahren während der Tageshitze in Griechenland ein.

Der erste Transport stoppt in der Mittagshitze für eine kurze Pause in wir die Bullen für eine Weile sehen können. Im hintersten Abteil haben sie genügend Platz zur Verfügung, um sich hinzulegen und Körperkontakt zu vermeiden – so wie es bei dieser Hitze wenigstens sein sollte. Doch in den vorderen Abteilen haben sie deutlich weniger Platz. In der Enge stehen einige von ihnen in engem Körperkontakt, was die Hitze zusätzlich verschlimmert und die Wärmeabgabe verhindert. Martin und Tomislav leiden sichtlich unter der Hitze und atmen schwer.

Auch der zweite Transport stoppt kurz, sodass wir einen Blick auf die Tiere werfen können. Die jungen Bullen stehen in Körperkontakt – und dass bei Außentemperaturen von 40 °C.

Die hohen Temperaturen waren vorhersehbar und auch vorhergesagt. Es ist unverständlich, weshalb diese Transporte dennoch in der größten Tageshitze stattfinden. Solch unnötige Strapazen für die Tiere müssen vermieden werden. Deswegen setzten wir uns weiterhin für ein Transportverbot bei hohen Temperaturen ein.

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