Rumänien: Tiermarktkontrolle in Pancota

Ostern steht kurz der Tür – und damit in vielen Ländern das religiös-traditionelle Lamm-Opfer. Animals‘ Angels ist in Rumänien, um die Geschehnisse auf den Tiermärkten dort zu beobachten. Wir besuchen den offiziell genehmigten Tiermarkt in Pancota. Am Eingang informiert ein Schild über die benötigten Dokumente, um Tiere auf das umzäunte Gelände bringen zu dürfen. Allerdings ist das kleine Büro am Eingang geschlossen. Niemand kontrolliert die Transporter, Autos und Karren, die die Tiere auf das Marktgelände bringen.

Wir sehen viele Tiere in schlechtem Zustand. Der Umgang mit ihnen ist sehr grob. Schweine und Lämmer werden an den Gliedmaßen angehoben, getragen und bewegt. Schafe liegen mit zusammengebundenen Beinen auf dem nassen Boden. Ein paar alte, dünne Pferde müssen Karren durch den Schlamm ziehen. Ein einige andere Pferde werden bei sogenannten ‚Zugproben‘ gezwungen, Karren mit blockierten Rädern einen schlammigen und rutschigen Hügel heraufzuziehen.

Obwohl es verboten ist, auf dem Marktgelände Tiere zu töten, finden wir eine tote, junge Ziege zwischen einigen geparkten Autos. Sie liegt auf dem nassen, schlammigen Boden, während Passanten sorglos vorbeiziehen. Da kein Veterinär vor Ort ist, geschieht dies alles unbemerkt.

Animals‘ Angels weist die zuständigen Behörden auf die Ergebnisse der Recherche hin und fordert sie auf, vor Ort zu sein und die Missstände zu beenden.

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