Tiertransport nach Italien: Zu kurze Pause, kaum Platz und schlechte Planung

Animals' Angels und Anda begleiten einen Tiertransport mit Rindern aus Spanien und Frankreich an zwei verschiedene Ziele in Süditalien. Wieder einmal hält sich der Transporteur nicht an das Gesetz: Im Norden Roms bekommen die Tiere zwar nach mindestens 25 Stunden Transport eine Pause. Allerdings nur für 10 statt 24 Stunden. Darüber hinaus sind teilweise zu viele Tiere geladen. Etienne und Fran können sich aufgrund des Platzmangels nicht hinlegen. Es gibt außerdem nicht genügend Einstreu und so strömt aus dem Fahrzeug ein penetranter Ammoniakgeruch.

Der Fahrer erzählt uns, dass ein Teil der Tiere an einem Schlachthof in der Nähe von Neapel entladen werden sollen. Der Transport ist jedoch so schlecht organisiert, dass die Tiere am Schlachthof fast sieben Stunden auf dem Fahrzeug warten müssen, bevor sie entladen werden.

Die restlichen Tiere werden weitertransportiert. Während der ganzen Fahrt verfährt sich der Fahrer ständig. Es scheint, dass er keine Erfahrung im Führen eines Tiertransporters hat. Daher verliert er viel Zeit und so müssen die Tiere noch länger auf dem Lkw verharren. Am Ziel können wir die Entladung jedoch nicht beobachten, weil der Besitzer des Hofes uns gegenüber sehr aggressiv wird. Wir müssen Etienne, Fran und die anderen Rinder verlassen.

Wir setzen uns mit der zuständigen Behörde in Spanien in Verbindung setzen und reichen eine Beschwerde gegen diesen Transport ein.

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