Rumänien und Griechenland: Keine Tiertransporte mehr bei Hitze?

Mit Bezug auf unsere Beschwerden haben das Landwirtschaftsministerium in Griechenland und die zentrale Veterinärbehörde in Rumänien Anweisung gegeben, keine Tiertransporte bei Hitze – also bei über 30 °C freizugeben. Zudem sollen die zuständigen Stellen ihre Kontrollen vor und nach den Transporten verstärken.

Darüber hinaus fordert das Ministerium in Griechenland, bei Verstößen gegen die EU-Gesetze Sanktionen gegen die Transportfirmen zu verhängen. Zum Beispiel, wenn zu viele Tiere geladen werden, während den heißesten Stunden des Tages gefahren wird oder die Tränken in den Fahrzeugen kaputt sind.

In Rumänien soll bei freigegebenen Tiertransporten zusätzlich ausreichend Platz zur Belüftung gelassen werden. Außerdem sollen die Transporte nachts fahren sowie die Temperatur- und GPS-Daten überprüft werden.

Hoffentlich werden die Anweisungen in beiden Ländern auch umgesetzt. Natürlich werden wir das während unseres anstehenden Einsatzes vor Ort kontrollieren. Wir berichten in Kürze.

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